Auch wir sind Gemeinde

Herzlich Willkommen!
Dies ist ein Informationsportal für alle Gemeindemitglieder und Interessierte 
an der aktuellen Situation der katholischen Kirchen in Bonn-Bad Godesberg. 

Ihnen sagt das nichts? Was meinen die mit "Situation"?
Um einen ersten Überblick zu erhalten, klicken Sie einfach links auf die Schrift "Hintergründe".

Weiterhin gilt: informieren Sie sich, bilden Sie sich eine Meinung und diskutieren Sie mit!


Aktuelles:   
   
    
Das Volk verlangt Konzilstexte (Die Tagespost, von Monika Metternich )
Der Dialog zum „Auf!Trag Kirche" im Bonner „Brückenforum" zog über 500 Teilnehmer an. Bisher ist der von der 
Deutschen Bischofkonferenz initiierte Dialogprozess von vielen Katholiken als eine Veranstaltung von Gremien 
wahrgenommen worden. Wer sich schon länger gefragt hatte, wie dieser vielzitierte Dialog wohl konkret
„funktioniert", konnte es in Bonn am vergangenen Samstag erleben. Weiterlesen in: "die-tagespost"  

Auf!trag Kirche, Zukunftswerkstatt 
Liebe Interessierte, wie sicherlich einige von Ihnen waren auch wir unter den mehr als 500 Teilnehmern der
Zukunftswerkstatt Kirche am 25.02. im Beuler Brückenforum. Wir werden noch detailliert darüber berichten
und verweisen bis dahin auf folgende Artikel:
- Bonner Generalanzeiger "Ideen für die Kirche der Zukunft" von S. Stienen 
- Bonner Rundschau "Christen richten den Blick nach vorn" von D. Brockschnieder
- "In der Zukunftswerkstatt" im "Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland"
die die Veranstaltung unseres Erachtens sehr treffend schildern. Die weiteren Ergebnisse und zukünftige
Workshops werden auf den Seiten des Katholikenrates Bonn und der eigens eingerichteten homepage
von Auf!trag Kirche in Bonn nachzulesen sein.

Zur Zukunftswerkstatt haben unsere Mitstreiter aus den Initiativen "Am Ennert",  "Südgemeinde" und den "Katholiken im Burgviertel" zwei Flyer aufgelegt, die sehr lesenswert sind. Darin geht es um die aktuelle Situation des Seelsorgebereiches "Am Ennert" und den Godesberger Gemeinden und wie sich Kirche vor Ort weiterentwickeln kann.

Flyer
Infoblatt



Brief von Erika Nietgen an den AwsG eMailverteiler am 11.02.2012:

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde
wir werden wiederholt angesprochen, wie es denn so läuft im PGR.
Die Antwort lautet: Es ist sehr mühsam, aber es wird.

In unserem jungen, völlig neu zusammengesetzten PGR sind die Auffassungen über Arbeitsweise und Zielsetzung unseres Gremiums und unserer Gemeindearbeit sehr verschieden. Bedingt durch den mehrfachen PGR-Wechsel und Priesterwechsel in den letzten 3 Jahren sind Vereinbarungen über Arbeitsstrukturen und Kommunikationswege unklar und müssen neu erdacht werden. Dies führt immer wieder zu Unsicherheiten und Missverständnissen. In unserer über 4 Stunden(!) dauernden PGR-Sitzung vom 25.1.2012 und zum Teil sehr lebhaften Diskussion gelang es uns aber, in zahlreichen strittigen
Punkten einige Konsenzentscheidungen herbeizuführen. Außerdem wurden viele gute Fragen, Ideen und Lösungen angedacht, die schon recht kurzfristig mehr Struktur, Planungssicherheit und Planungsruhe in unsere Gemeindeleben bringen könnten. Wenn Sie an unseren Zwischenergebnissen interessiert sind, stellen wir Ihnen hiermit gerne eine persönliche Mitschrift der Sitzung zur Verfügung:

Persönliche Mitschrift der Pfarrgemeinderatssitzung vom 25. Januar 2012

Erlauben sie mir dennoch einen persönlichen Kommentar:
Ich meine als Christ sind wir aufgerufen Position zu beziehen! Zu fragen der Gesellschaft, der Ethik und Moral, der Umwelt, der Politik und eben auch im Kleinen, zu Fragen der Gemeinde.
Wir sind aufgerufen unsere Überzeugung in die Welt zu tragen, ich glaube nicht, dass wir dies anonym tun können, denn: Wie überzeugt von meinem Standpunkt bin ich eigentlich, bzw. wie überzeugend kann ich eigentlich sein, wenn ich nicht mit meinem Namen dafür eintreten will?

Mögliche Kritik an meinem Standpunkt, sollte ich immer zum als Anlass nehmen, meine Meinung zu prüfen und zu überdenken. Nicht immer folgt daraus, dass ich meinen Standpunkt aufgeben oder ändern muss.
Aber stets muss ich selber die Verantwortung für mein Wort und mein Handeln übernehmen!

In diesem Sinne stellen wir (PGR-Vertreter für AwsG) uns Ihrer Kritik und Ihrer Meinung und bitten Sie weiterhin:
Schreiben Sie uns Ihre Gedanken zu den PGR-Sitzungsinhalten und Ergebnissen, und zu Gemeindethemen und trauen sie sich, dies mit Namen zu tun. Eine kurze e-Mail mit Hinweis "zur Veröffentlichung!" genügt
Wir arbeiten gerne für unsere Gemeinde und noch lieber, wenn wir zusätzlich
bestärkt werden.

Vielen Dank & liebe Grüße
Erika Nietgen
 


 

Einladung an alle Gemeindemitglieder:

Logo Auf!trag Kirche in Bonn

Was wir uns auf Gemeindeebene schon lange gewünscht haben, wird nun tatsächlich auf Stadtdekanatsebene angeboten und wir sind alle herzlich eingeladen!
Stadtdechant Herr Msgr. Schumacher und der Katholikenrat gestalten einen Projekttag für alle Bonner Gemeinden mit dem Thema „Auf!trag Kirche in Bonn“.

Am: Samstag, den 25.02. im Brückenforum Bonn von 11:00 bis 17:00 Uhr.

Dies ist für Sie und uns alle eine Chance, unsere persönlichen Vorstellungen und Wünsche von und an Kirche anzusprechen. Jede Meinung soll hier willkommen sein, besonders die Stimmen derer, die sich in der Vergangenheit, im letzten Jahr, zunehmend von ihrer Kirche enttäuscht fühlten.

> Seien Sie mit dabei – die Zukunft geht uns alle an!    Wir von AwsG freuen uns auf diesen Tag.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 21. Februar unter folgendem Link an: http://www.auf-trag-kirche.de/


Persönliches Statement zur ersten Sitzung des Pfarrgemeinderates

Die konstituierende Sitzung der Pfarrgemeinderates hat am Freitag den 25.11.2011 stattgefunden,
ich bin von einigen Seiten her gebeten worden, meine ganz persönliche Sicht der Sitzung zu schildern.
Das möchte ich gerne tun.
Lesen Sie hier weiter: Link zum Dokument
 



Gewählte Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderates stehen fest!

Am Dienstag, den 15.11.2011 wurde das Wahlergebnis der Pfarrgemeinderatswahl bekannt gegeben.
Insgesamt 20 Kandidaten standen am vorangegangenen Wochenende zur Wahl.
Neben vielen bekannten Gesichtern aus St. Marien und St. Servatius wurden auch die Vertreter unserer Initiative AwsG - Erika Nietgen und Michael Daub - in das neue Gremium gewählt.
Hier finden Sie das amtliche Wahlergebnis: Link zur Homepage der Gemeinde

Zu diesem Anlass haben wir am 20.11. auch folgenden Rundbrief versendet: Link

Folgende Infos haben wir nachträglich erhalten:
Stimmberechtigt waren  6650 Personen. Vom Wahlrecht haben 472 Personen Gebrauch gemacht. Insgesamt wurden 25 ungültige Stimmen abgegeben. Die Stimmauszählung erfolgte öffentlich, wie es in der Wahlordnung vorgesehen ist.

Diese Wahl für das pastorale Beratungsgremium in der Pfarrgemeinde ist ein wichtiges Zeichen der Mitbestimmung und der Laieninitiative. Sowohl die Arbeit der Vorbereitung und Durchführung als auch die Ausübung des Amtes ist mit einem hohen Aufwand verbunden. An dieser Stelle bedanken wir uns von AwsG bei allen an der Wahl beteiligten Gemeindemitgliedern.

Der neue Pfarrgemeinderat besteht nun aus 10 gewählten (jeweils 5 aus St. Marien und 5 aus St. Servatius) sowie den geborenen Mitgliedern: Herr Dechant Dr. Picken als Pfarrverweser, den Vikaren und max. zwei weiteren Mitgliedern des Seelsorgeteams.  Weiterhin kann der Pfarrverweser in Abstimmung mit den gewählten Mitgliedern je nach Bedarf weitere Mitglieder berufen. Allerdings müssen mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder durch die Gemeinde gewählte Mitglieder sein.

Die erste und damit konstituierende Sitzung ist in den nächsten 3 Wochen vorgesehen - wir halten Sie hierzu und zur weiteren Tätigkeit des PGR auf dem Laufenden.
 


Einladung zum Kennenlernen und Austausch mit den PGR Kandidaten

leider hat der Wahlvorstand unseren Vorschlag, die Kandidaten zur Pfarrgemeinderatswahl der Gemeinde persönlich vorzustellen, bisher nicht aufgenommen. Da uns nach wie vor sehr viel an Transparenz und der Einbindung der Gemeindemeinung liegt, möchten wir trotz Ferien zumindest in unserem nächstem Umfeld einen solchen Termin anbieten:

Daher laden wir von AwsG alle Kandidat/Inn/en und Gemeindemitglieder ein, sich zu einem Kennenlernen
und Austausch am Sonntag, den 06. Nov. nach dem Sonntagsgottesdienst in St. Servatius gegen 11:00 Uhr auf dem Kirchvorplatz zu treffen!

Kommen Sie zahlreich! Lernen Sie Ihre möglicherweise künftigen Vertreter kennen!
Machen Sie sich ein Bild von Ihren Kandidaten! Geben Sie Ihrem Kandidaten einen Auftrag mit für sein Mandat!
 



Deutliches Zeichen für einen Neuanfang???

Nachdem Klaus Bongart vor kurzem sein Mandat im Kirchenvorstand niederlegte, tat dies nun auch Frau
Ingrid Conzen in der Kirchenvorstandsitzung am 17.10.2011. Zu Ihrer Motivation lesen Sie hier Ihre Erklärung
vom 22.10.2011
.
Ebenfalls am 22.10. erschien im Bonner Generalanzeiger der Artikel "Zwischen Aufbruch und Skandal".
Darin ist unter anderem zu lesen:
(Zitatanfang) "... Das Generalvikariat als >Aufsichtsbehörde< hat den Bad Godesbergern im Nachhinein
korrektes Vorgehen bescheinigt. ... Nicht zuletzt diese Fakten bestätigten doch allemal die Rechtmäßigkeit,
sagt Wolfgang Picken. Der Dechant zeigt sich ob der Aufregung weiterhin verwundert. ..." (Zitatende)

Also wenn sich hier (immer noch) jemand "wundert", dann doch wohl das "Kirchenvolk". Schließlich sind
von und aus der Gemeinde Vertreter in den KV gewählt, die dort Aufgaben wahrzunehmen haben. Wenn
nun aber, wie Frau Conzen schreibt, diese daran gehindert werden ihrer Pflicht nachzukommen und trotz 
Aufforderung nicht die erforderlichen Unterlagen (hier Rechtsgutachten) bekommen, dann sollte es unseres
Erachtens nicht beim "wundern" bleiben.

Wir stellen aus unserer Mitte zwei Kanditaten für die anstehende Wahl zum PGR. Wir wollen uns der
Verantwortung stellen und kreativ dazu beitragen, dass es in unserer Gemeinde wieder um Inhalte unseres
Glaubens gehen wird. Wenn aber die "Amtskirche" und hier in vorderster Linie Herr Dr. Picken immer noch
nicht verstanden haben, dass die Laiengremien auch Rechte haben, dann haben wir noch ganz viel Arbeit
vor uns und sind nicht sicher, ob genügend "Heiliger Geist" für Bad Godesberg bzw. das Erzbistum Köln zur 
Verfügung steht.
Dennoch: Die Hoffnung stirbt zuletzt und Gemeinde kommt von Gemeinschaft der Gläubigen, das heisst sie
lebt nicht von oben, sondern notfalls trotz "von oben".
Gott steh(t) uns bei ! ! !
 


Kandidatenliste für die Wahl zum Pfarrgemeinderat

 Aus unserem engsten AwsG Kreis haben sich 2 Personen als Kandidaten für den PGR
zur Wahl am 12/13 November aufstellen lassen:

Michael Daub
Erika Nietgen

Lesen Sie mehr dazu in unserer Pressemitteilung: Link

Der Gutachten-Skandal und seine Zurückweisung - eine unrühmliche Geschichte

Auf der Homepage der Kirchengemeinde (Link) dürfen wir seit einigen Tagen eine Stellungnahme des Kirchenvorstandes (KV) zu einem Rechtsgutachten lesen, über die wir sehr irritiert sind.
Die Darstellung des KV überzeugt nicht ansatzweise und der Rahmen des erträglichen wird gänzlich verlassen.

Lesen Sie hier weiter:
(Text von AwsG zum Gutachten-Skandal)
(Stellungnahme des KV - Textkopie vom 08.10.)

Wir lehnen das Vorgehen des Kirchenvorstandes und Herrn Dechant Dr. Picken ausdrücklich ab und halten es für moralisch verwerflich!
 


Gemeindearbeit zusätzlich zu den Gremien?

Wir wollen unsere Internetseite als Plattform für Meinungsäußerung und Meinungsbildung ausbauen und suchen dazu Menschen, die das aktuelle Gemeindeleben beobachten und es kritisch kommentieren, Artikel und Berichte über Aktionen sammeln und zusammenstellen,
Menschen die uns Links und Hinweise aus anderen Gemeinden und die Entwicklung und Erfahrungen dort sammeln und mitteilen und Menschen, die im Team bereit sind Befürchtungen und Ideen  aus der Gemeinde zu konkretisieren und dazu Anregungen an den PGR weiterleiten könnten.
Wir hoffen, dass wir dadurch etwas von den für eine Dorfgemeinde typischen „kurzen Wege“und den  „Stammtischgesprächen“ herüberretten können, in die neuen, stärker bürokratisierten und zentralisierten Strukturen einer(s) Stadtgemeinde(verbands), wie wir es wohl ab 2013 sein werden.

Sollten Sie dazu Interesse haben, melden Sie sich mit Anschrift und Telefonnummer, wir werden bei Bedarf zu einem ersten unverbindlichen Treffen einladen.
 


 
Bonn im Oktover 2011 - Willkommen zurück im Alltag oder ein Jahr Kirchenstreit 

Nach der Urlaubszeit und einem letzten aufbäumen des Sommers melden wir von AwsG uns zurück - pünktlich
zu einem Jahrestag der uns nicht fröhlich stimmt. Vor einem Jahr wurde erstmals der Ärger über die Entwicklung
der Gemeinde und der Kirche in Bad Godesberg auf die Straße getragen. Was hat sich für Sie -ganz persönlich -
in diesem vergangenen Jahr alles in Bezug auf Ihren Glauben und Ihre Zugehörigkeit zur katholischen Kirche 
geändert? Wir sind sehr gespannt.
Formulieren Sie Ihre Gedanken! Berichten Sie uns, sprechen Sie uns an.
 
"Solange wir den Schafen scheinbar zuhören, werden sich die Hirten denken, haben wir unsere Ruhe." 
aus:         "O Jesus! Ein Bestseller feiert den Zölibat, ...
Der Papst, der daraus die Konsequenzen zöge, könnte herabsteigen vom toten Ross, die majestätischen 
Gewänder der Macht ablegen und wie ein Mönch in der Kutte zu Fuß weitergehen, zurück an die Weg-
gabelung, wo der heutige Papst, als er noch der junge Professor Ratzinger war, den richtigen Wegweiser 
gesehen hatte, aber dem falschen gefolgt ist. ... "
Hier der ganze Beitrag von Christian Nürnberger, Süddeutsche Zeitung vom 23. Juli 2011, Seite 67

Hier (noch einmal) kurzgefasst, wie sich die katholische Kirche in Köln zur Zeit darstellt:
"Ruin einer Kirche" Kommentar von Ulrich Lüke im Bonner Generalanzeiger vom 28.7.2011
Lesen Sie dazu auch einen Leserbrief unter Meinungen/Archiv.

Die Skepsis bleibt, der Dialog beginnt, so titelt der Bonner Generalanzeiger am 21.07.2011 zur Pfarrver-
sammlung vom 19.07. im Burgviertel 
 



Am Dienstag, 19.07. hat die Pfarrversammlung im Burgviertel stattgefunden. Von Seiten der Prozessgruppe wurde der Strukturentwurf für den neuen „Seelsorgebereich Bad Godesberg“ ab 2013 vorgestellt. Sehr viele interessierte Gemeindemitglieder sind der Einladung der Gremien gefolgt - als Initiative haben wir ebenfalls viele Mitchristen informiert und zur Teilnahme motiviert und so konnte der Pfarrsaal von St. Augustinus die Menschen kaum aufnehmen. Wir sind sehr dankbar, das diese Gelegenheit zur offenen Diskussion und Meinungsäußerung aktiv von vielen Rednern und Fragestellern genutzt wurde - es hat gezeigt, wie wichtig Mitbestimmung in einem solchen Prozess ist und wo Ängste & Befürchtungen bestehen. Viele Fragen sind auch nach dem Abend immer noch ungeklärt, aber es wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Dialog & offener Information gemacht. Dies wünschen wir uns auch weiterhin.
Daher hier auch der link zum offiziellen Fazit der  Kirchengemeinde St. Marien und St. Servatius.

Im Anschluss an die Veranstaltung haben wir von Seiten AwsG allen Teilnehmer die Möglichkeit geboten, ihre spontane Meinung kundzutun. Nachfolgend das Meinungsbild, soweit die Gemeindemitglieder von ihrem "Klebepunkt" Gebrauch gemacht haben  - schauen Sie selbst:


(bei Klick auf das Bild erhalten Sie eine größere Version)

Nachfolgend die Fragestellung - natürlich rein hypothetisch - wenn wir als Gemeinde und Christen frei entscheiden könnten:

Linke Seite:
Ich bin für die Beibehaltung der 3 eigenständigen
Gemeinden mit eigenen leitenden Pfarrern.


Rechte Seite:
Ich bin für eine Großgemeinde mit einem
leitenden Pfarrer (Projekt Köln für 2013).

 



Verschiedene Sichtweisen, oder Veranstaltungen?
Liebe Interessierte, liebe Gemeindemitglieder,
wer auf der homepage der Südpfarrei die Stellungnahme von Pfarrer Powalla liest und dazu die offizielle
Erklärung der "Kirche" (die auch auf der Rhein- und Burgviertelseite nachzulesen ist), bekommt unseres
Erachtens ein verzerrtes Bild von der Versammlung am 12.07. in St. Martin. Daher haben wir uns direkt
an Herrn Powalla mit einem Brief gewandt. Wie darin ausgeführt, sind wir weiter um konstrukitve
Zusammenarbeit bemüht, aber dazu gehört unseres Erachtens auch, kritische Stimmen in einer
Stellungnahme zu erwähnen. Hier ist unser Brief zu finden
Und hier geht es zum Artikel des Generalanzeiger über die erste Pfarrversammlung in Südpfarrei
 




Wir sind nicht allein
, oder wie Peter Otten in seinem "Blog, Theosalon" schreibt:
"Es ist vielleicht doch nicht die selektive Wahrnehmung einiger unzufriedener Laien, die sich mit
ihren Gedanken über Veränderungen in der Kirche lange Jahre vor allem blutige Nasen geholt haben."
Hier einige Auszüge daraus:
In Österreich hat eine Initiative von offenbar etwa 300 Priestern, die auch von knapp 150 Laien unterstützt
wird, offenen Ungehorsam vereinbart.
...
Als Gegenmodell zur Fusion von Pfarreien werde man sich schließlich dafür einsetzen, dass jede Pfarrei 
einen Vorsteher oder eine Vorsteherin bekomme, was nur durch ein neues Priesterbild zu erreichen sei.
...
Komplett lesen unter "weitere Links", dort geht es auch zu der Seite der österreichischen Priester.

 



Wir sind sehr traurig und enttäuscht
darüber, dass das für Donnerstag, den 7. Juli geplante Gespräch 
zwischen allen drei Initiativen und der Prozessgruppe unter Leitung von Herrn Dr. Picken sowie mit 
Vertretern des Generalvikariats bereits zu Beginn gescheitert ist.
Unser Wunsch war und ist, ein offenes Gespräch zwischen allen Betroffenen. Unsere Bitte, mit jeweils
drei Vertretern/-innen der Initiativen das Gespräch zu führen um eine Parität der Godesberger Beteiligten 
herbeizuführen, wurde seitens der Prozessgruppe und Herrn Dr. Picken bis zuletzt abgelehnt.
Auch sonst konnten wir kein "Aufeinander-Zugehen" erkennen. Dies wäre nötig für einen echten Dialog
und ist Voraussetzung für eine gemeinsame Arbeit an der Zukunft der katholischen Kirche in Bad 
Godesberg.
Als Konsequenz haben sich die Initiativen nicht auf diesen "Scheindialog" eingelassen, sondern
gemeinsam folgende Erklärung abgegeben.
Die Erklärung der Prozessgruppe und des Generalvikariats finden Sie hier.
Der Bonner Generalanzeiger berichtet am 09.07.2011: "Keine Einigung im Kirchenstreit
Wir, von AwsG, stehen weiterhin für ein Gespräch zur Verfügung, aber auf Basis von echter 
Gleichberechtigung und Gleichachtung aller Beteiligten bereits in der Planung! 
Bitte denken Sie daran: laut letztem Pfarrmitteilungsblatt (23) soll am 19.07. um 19.30 Uhr eine 
Pfarrversammlung unserer Gemeinde in St. Augustinus
stattfinden auf der das vorläufige Konzept 2013
vorgestellt werden soll (für diejenigen, die an diesem Termin verhindert sind: am 12.07. wird das
Konzept in der Südgemeinde im Pfarrzentrum Sankt Martin; Sowie am 14.07. im Rheinviertel im
Pfarrzentrum St. Evergislus vorgestellt). Behalten Sie dazu auch die Wochenmitteilungen und die
Internetseite der Gemeinde im Blick.
Kommen Sie, äußern Sie Ihre Meinung und diskutieren Sie mit!
 




Fragen zur Vorabstimmung Konzeptentwurf 2013
Die so genannte "Prozessgruppe", deren beteiligte Personen der Gemeinde immer noch nicht 
bekanntgegeben wurden, hat unter Leitung von Herrn Dr. Picken einen ersten Konzeptvorschlag für
die Struktur des Seelsorgebereichs Bad Godesberg 2013 entwickelt und in den vergangenen Wochen
den Gremien (PGR und KV) der 3 Gemeinden Godesbergs zur Vorabstimmung vorgelegt. Bezüglich der 
Vorgehensweise in den Gremien haben wir einige kritische Fragen gestellt. Lesen sie dazu hier mehr: 
Brief an die Gremien vom 30. Juni
Erster Brief vom 20. Mai
 



Ein weiteres Signal, dass Ihre und unsere Wünsche und Bedenken ernstgenommen werden:
In den aktuellen Pfarr-Mitteilungen wird verkündet, dass sich die Kirchenvorstände und
Pfarrgemeinderäte aller drei Godesberger Gemeinden auf einen gemeinsamen Entwurf für die
Struktur 2013 verständigt haben.
Wie weit die Gemeindemitglieder diesem Entwurf zustimmen, kann sich in jeder Gemeinde in
eigenen Pfarrversammlungen zeigen...
Auf den Internetseiten der Pfarrgemeinde werden "alle Gemeindemitglieder schon jetzt herzlich
eingeladen, sich an der Diskussion ... zu beteiligen und den Prozess mit ihrem Gebet zu begleiten."
Die Termine der jeweiligen Pfarrversammlungen:
12.07.: Südgemeinde, 14.07. : Rheinviertel und 19.07.: Burgviertel jeweils um 19.30 Uhr.
Wir begrüßen diese, von uns schon lange geforderte, Öffentlichkeit und hoffen darauf, dass
die Betroffenen in den Gemeinden eine echte Möglichkeit der Mitbestimmung an den jeweiligen
Struktur-Prozessen erhalten. 
Wir wünschen Ihnen gesegnete Pfingsten und danke für Ihre stete Unterstützung!

 



Brief von AwsG an die Mitglieder unsere Gemeinde vom 14. Mai:
Bericht vom "Runden Tisch" und Perspektive für die Zukunft.
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde. Wir wissen, dass Sie sehnsüchtig auf eine Einschätzung von uns über den „Runden Tisch“ vom letzten Mittwoch warten.
Bitte entschuldigen Sie, dass es etwas gedauert hat, bis wir sie heute informieren  können. Unsere  persönlichen Eindrücke mussten erst einmal reifen und zu einer allgemeineren Einschätzung bedurfte es auch einiger Gespräche mit anderen Teilnehmern des „Runden Tisches“.
(Lesen Sie hier den ganzen Brief weiter)

Weitere Berichte im Bonner Generalanzeiger:
"Katholiken sehen weiteren Dialogbedarf", "An der Basis rumort es weiter 

Informationslinks "Runder Tisch" vom 11. Mai:
Auszug WDR-Online-Kultur-Beitrag: ... In diesem Zusammenhang wertet Utsch zwei am Abend getroffene 
Aussagen der Bistumsvertreter besonders positiv. So erklärte Prälat Stefan Heße, die verbrieften Rechte
der Pfarrgemeinderäte sollten "in keiner Weise in Frage gestellt werden."
Und nach Aussage des Kölner 
Seelsorgeleiters Hans-Josef Radermacher werde die "Zukunft und Außendarstellung der Kirche ganz klar
von Laien dominiert werden."...
Zusammenfassung vom Stadtdechanten: "Vertrauensvoll und konstruktiv"
Artikel im Bonner Generalanzeiger: "Auftakt des Runden Tisches"
Unser schriftliches Statement vom "Runden Tisch" am 11. Mai finden Sie unter Re-Aktionen

Generalanzeiger berichtet im Vorfeld des "´Runden Tisches": "Zweiter Anlauf für Aussprache"
 



Zweiter Versuch, "Runder Tisch" startet erneut:
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, wie bereits (s.u.) zu lesen war,
wird morgen der Runde Tisch einen zweiten Anlauf starten. Dank Ihrer Unterstützung sind auch wir
als Vertreter eingeladen und wir hoffen auf einen fairen Dialog.
Zudem wünschen wir uns praktikable Lösungen für die Zukunft unserer Gemeinde und generelle 
Perspektiven für die Mitwirkung von Laien in unserem Bistum.
Liebe Mitchristen, betet mit uns für diese Anliegen, alle Teilnehmer und für ein gutes Gelingen - danke!


Ein weiteres Beispiel zunehmender "Unstimmigkeiten" zwischen Basis und Leitung:
Die Entscheidung des Erzbistums, den bekennend schwulen Religionslehrer David Berger von seiner 
Lehrtätigkeit zu entbinden, stößt auf harsche Kritik bei Geistlichen ... lesen Sie mehr dazu im Kölner Stadt 
Anzeiger: "Die katholische Kirche wird hier nur verlieren"  und "Schwuler Theologe darf nicht lehren"
 




Die Einladung zum Runden Tisch am 11. Mai ist eingetroffen.
Nach ausführlichen Vorbereitungsgesprächen mit der „Steuerungsgruppe Runder Tisch“ laden Weihbischof Dr. Heiner Koch, Prälat Dr. S. Heße und Stadtdechant Msgr. W. Schumacher ein zum Runden Tisch am 11. Mai im Gangolfsaal am Münster.
Zur Teilnahme am Runden Tisch sind folgende Gremien/Initiativen eingeladen:
- die 13 Bonner Seelsorgebereiche mit jeweils zwei Gremienvertretern/innen und dem leitenden Pfarrer,
- der Bonner Katholikenrat mit zwei Vertretern/innen,
- die Godesberger Initiativen mit zusammen drei Vertretern/innen.
Erzbistumsseitig werden Weihbischof Dr. Koch, Prälat Dr. Heße (Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal) und Prälat Radermacher (Leiter der Hauptabteilung Seelsorgebereiche) am Tisch sitzen.
Der Runde Tisch soll professionell moderiert werden, damit ein fairer Dialog auf Augenhöhe entstehen kann.
 


"Selig in der Krise, die katholische Kirche auf dem Prüfstand" 
Wir möchten daran erinnern, dass am Sonntag, 01.05.2011 um 23:30 Uhr im ZDF-Infokanal
eine Diskussion
 zu sehen sein wird, bei der die Gäste auch Fragen von Zuschauern erörtern sollen. 
Einspielungen lassen die Stimmung der Gläubigen zu Wort kommen. Gäste sind u.a. Walter Kardinal 
Kasper, ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und Ursula
Fehling, Vorsitzende des BDKJ. Wiederholt wird diese Sendung am Mittwoch, 04.05.2011 um 00:30 Uhr
im ZDF
(VPS 05.05.2011 00:30).
Ihre Anregungen oder Fragen für die Sendung mailen Sie bitte direkt an:       sonntags@zdf.de
 




"Christ ist erstanden!"
Liebe Interessierte, auch für uns ist Ostern "das" Fest! Wir hoffen, auch Sie konnten die Feiertage 
mit Ihren Familien und Freunden in Ihren Gemeinden genießen und "froh sein"!
Natürlich bleiben wir aber aktuell und die Medien haben das Osterfest zum Anlass genommen, die
Kirche zu beleuchten. Hier einige interessante Hinweise auf Berichte und Hintergründe, z.B. der Link
zur Sendung "Sonntags" vom 24.04.2011 des ZDF (Die katholische Kirche in der Krise), und insbes.
das komplette Interview des Bonner Generalanzeigers vom 21.04.2011 mit Erzbischof Robert Zollitsch,
dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Daraus einige Zitate:
...
Zollitsch: ... wenn man ein Gespräch zugesagt hat, gilt es auch, es zu führen.
GA: Ganz generell gefragt: Werden die Laien in der katholischen Kirche zu selbstbewusst?
Zollitsch: Gerade wenn ich an das Zweite Vatikanische Konzil und seine Ideale denke, kann ich nicht
von Fehlentwicklungen reden, ...
GA: Da denken einige Ihrer Kollegen aber ganz anders ...
Zollitsch: Das ist sicher ein Umstellungsprozess, weg von der ganz auf Gehorsam angelegten Kirche,
in der praktisch allein der Bischof sagte, wo es lang geht. Das braucht Zeit. Das braucht sogar mehr als
die 50 Jahre, die seit dem Zweiten Vatikanum fast vergangen sind.
...          (Das gesamte Interview finden Sie unter Presse)

Dort ist auch ein Interview des GA mit dem Stadtdechanten Wilfried Schumacher und Superintendenten 
Eckart Wüster vom 23.04.2011
zu finden: "Um jeden, der austritt, tut es uns leid" Ostern ist das höchste 
Fest der Christen. Deren Kirchen laufen die Mitglieder davon. Über Möglichkeiten, diesen Trend zu 
stoppen, und was Kirche den Menschen bieten muss, sprach Frank Vallender mit Stadtdechant Wilfried
Schumacher und Superintendent Eckart Wüster.

Sowie ein Kommentar Von Ulrich Lüke vom 23.04.2011 "Ostern: Kleine Auferstehungen"

 



Bleiben oder Gehen?-Die Krise der Kirche
Hier einige Auszüge aus einer, wie wir finden, wichtigen und wohltuenden Predigt von Prof. Dr. Ulrich Lüke: ...
Es ist keine Frage, die Kirche ist gegenwärtig in einer tiefen Krise. Sie ist vom Missbrauchsskandal 
erschüttert, von einem an Schwindsucht erinnernden Mitglieder- und Gläubigenschwund ausgehöhlt,
von etlichen mutlosen und rückwärts gewandten Bischöfen gezeichnet
...
Ich werde bleiben, um die Kirche nicht kampflos den geistlos biblizistischen Fundamentalisten, nicht
den ewig gestrigen Museumswärtern und auch nicht den existentiell konsequenzlosen 
Beliebigkeitspropheten zu überlassen,
...
Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Prof. Dr. Ulrich Lüke: „Bleiben oder Gehen? - Die Krise der Kirche
 




Viele Stimmen, wichtige Kernaussagen
Die nach der Kundgebung am 01.04. gesammelten Meinungen, Wünsche und Vorschläge zur
Behebung der Probleme zwischen Amtskirche und Gemeinden vor Ort sind mittlerweile von der
Steuerungsgruppe des "Runden Tisches" gesichtet und als Zusammenfassung auf die homepage
des Katholikenrates
Bonn eingestellt worden. Diese "Stimmen-Sammlung" verdeutlicht erneut, wie
groß der Bedarf der "Laien" ist, endlich ernstgenommen zu werden und zwar auf allen Ebenen!

Unsere Nachbetrachtung der Kundgebung am 01.04.2011 vor dem Bonner Münster finden Sie
unter Re-Aktionen 

 



11.04.2011 Aktueller Briefwechsel zwischen Dechant Dr. Picken und AwsG
(Einladung Prozessgruppe - Antwort AwsG)


04.04.2011, Artikel in "Der Spiegel": s. Presse


01.04.2011 Nochmals vielen, vielen Dank!
Wir bedanken uns im Namen aller, für die wir sprechen! Bei allen, die zur Kundgebung
gekommen sind! Dank Ihres Einsatzes hoffen wir, dass sich in Zukunft die "heute terminlich
verhinderten Christen" mehr Zeit nehmen und sich mit den Ängsten und Anliegen der
"einfachen Christen" aus den Gemeinden auseinander setzen. Hier einige Impressionen der
heutigen Kundgebung und der sich anschliessenden Eröffnung des Runden Tisches. An dieser
Stelle noch einmal unser Dank an den Stadtdechanten Msgr. Schumacher für seine Gastfreundschaft!
Die WDR-Lokalzeit berichtete dazu: "Katholiken werden Protestanten" und "Mahnwache Münsterplatz"

JETZT ERST RECHT! Wir laden nach wir vor zur Kundgebung auf den Münsterplatz ein, es
geht ums Ganze! Wir treten für eine Kirche ein, die aufrichtig, ehrlich und wahrhaftig ist! 
                           KOMMEN AUCH SIE!                 Am 01.04.2011 um 19:00 Uhr zum Bonner Münster!
Hier unser aktueller Aufruf und der Bericht im Generalanzeiger von heute.

Auch in den Medien schlägt die Absage des Runden Tisches hohe Wellen, siehe dazu "Presse


28.03.2011 Unglaublich: Runder Tisch abgesagt 
Nachdem Stadtdechant Msgr. Schumacher größte Anstrengungen unternommen hat, mit einem Runden Tisch in Bonn wieder einen Weg zu Dialog und Frieden zu finden, wurde diese für den 01.04. anberaumte Veranstaltung heute kurzfristig abgesagt.
Die nachstehenden Stellungnahmen lassen stark vermuten, dass die Begründung für die Absage - Terminschwierigkeiten - nur vorgeschoben ist. Welche wichtigeren Termine könnten denn wohl der dringend nötigen Wiederherstellung des Kirchenfriedens in Bonn im Wege stehen???  Alle uns bekannten potentiellen Teilnehmer hatten keine Terminprobleme !!
Lesen hier unsere Stellungnahme und einige weitere :
Vorsitzende der Gremien "Am Ennert", "Katholiken im Burgviertel", Katholikenrat hofft auf Runden Tisch 

Mehr denn je ist es nun wichtig Flagge zu zeigen - die angekündigte Kundgebung wird weiterhin durchgeführt, unser Glaube zeigt sich in der Tat - am nächsten Freitag vor dem Bonner Münster.


Aufruf zum gemeinsamen Gebet und zur Kundgebung      am 01.04.2011 um 19:00 Uhr,  
                                                                                                        vor dem Bonner Münster 
Der Stadtdechant, Herr Msgr. Schumacher, hat zum runden Tisch eingeladen. Damit möchte er zur
Lösung des "Bonner Kirchenstreits" beitragen. Wir wollen ihn dabei unterstützen, kommen auch Sie
Für Ehrlichkeit des Erzbistums, für Mitsprache der Gemeinden, für Eigenverantwortung vor Ort!

17.03.2011 Wir, die Initiatoren von >Auch-Wir-Sind-Gemeinde<, sind in den letzten Tagen oft gefragt worden, ob wir uns kooptieren lassen und aktiv im "Übergangs-PGR" mitarbeiten wollen.
Wegen der vielen Nachfragen möchten wir unsere persönliche Haltung öffentlich bekannt geben.
Wir haben für uns entschieden, für diese Kooption nicht zur Verfügung zu stehen. 
Lesen Sie mehr über unsere Gründe und Gedanken hierzu. 


02.03.2011 Unsere Stellungnahme zum Artikel im GA vom 01.03.2011: "Laien reden mit"
Wir fragen: "Welche Laien und wie lange werden die Menschen, die die Gemeinde bilden noch ignoriert?"


20.02.2011 Darlegung unseres Standpunktes - ein offener und ehrlicher Antwortbrief von AwsG.
Lesen Sie mehr unter Meinungen/Archiv bzw. direkt hier.


19.02.2011 Erklärung zur geplanten Neuwahl des PGR: 
Zuerst aus der Zeitung - und nun auch durch die Pfarrnachrichten haben wir erfahren, dass der Erzbischof im Zusammenhang mit dem Rücktritt des PGR nun eine Entscheidung getroffen und eine Neuwahl für November angekündigt hat. (Siehe Generalanzeiger vom 15.02.2011
Wir begrüßen diesen Schritt grundsätzlich, wenngleich man den späten Zeitpunkt der Wahl unterschiedlich beurteilen kann. Verwundert und enttäuscht sind wir allerdings darüber, dass diese Nachricht nicht zuerst der Gemeinde, sondern der Presse mitgeteilt wurde. Erst mehre Tage danach war eine Information auf der Homepage der Gemeinde zu lesen, später dann auch in den ausgelegten Pfarrnachrichten.
Bei dieser Gelegenheit: In der Zeitung wird kommentiert, die Aktivitäten der sich kritisch äußernden Katholiken würden von einem Kleinkrieg flankiert, angetrieben durch persönliche Aversionen. Für unsere Gruppierung trifft weder das eine noch das andere zu, wir sind stets bemüht sachlich zu bleiben und mit Argumenten zu überzeugen. Natürlich geraten dabei einige Personen verstärkt in den Brennpunkt, insbesondere die, die mit der Umsetzung des Projekt 2013 betraut sind. Aber unsere Kritik richtet sich gegen den von Köln und Dekanat eingeschlagenen Weg, da er nur mit Schlagworten ("Wandel gestalten", "Projekt 2013") begründet wird, nicht mit Inhalten. Eine ausreichende inhaltliche Begründung für die bisherige Entwicklung und eine inhaltliche Perspektive für den künftigen Weg unserer Gemeinde und des Dekanats, wurde bislang nicht gegeben. Bisher sehen wir nur die Auswirkungen des Projekts 2013: unsere indischen Patres ziehen ab, Gremien treten zurück und Gottesdienste werden gestrichen. Diese und weitere Folgen, des offenbar nicht vorhandenen Konzepts, werden in der Tat mit den Personen des Weihbischofs und des Dechanten in Verbindung gebracht, denn sie sind diejenigen, die zu einem großen Teil diese traurigen und überflüssigen Entwicklungen zu verantworten haben. Die Kritik daran als Kleinkrieg zu bezeichnen, geht an der Sache vorbei und verstellt den Blick darauf, dass Köln und Dekanat den Gläubigen Inhalte und nachvollziehbare Erläuterungen schulden.


15.02.2011 Möglicherweise weiteres Signal aus Köln - Bericht Generalanzeiger vom 15.02.2011:
"Neuwahl im November - Gemeinde soll mitreden"


12.02.2011 Was stand wirklich am Anfang unseres Fusionsprozesses? Bereits 2007 gab es eine Abstimmung über den Fahrplan.  Sitzungsprotokoll aus dem Erzbistum - zu finden unter: Hintergründe


10.02.2011 Chronologie verfügbar
Ein Gemeindemitglied hat sich die Mühe gemacht, die Geschichte der Umstrukturierungen unserer Pfarrei festzuhalten: "Die Pfarrgemeinde im Wandel" - zu finden unter: Hintergründe. Vielen herzlichen Dank! 

10.02.2011 Davon ausgehend, dass unsere Antwort (bzgl. der aus unserer Gemeinde hervorgegangenen Priester) den Nuntius erreicht hat, haben wir diese nun unter "Unterschriftenakion" eingestellt.  


09.02.2011 NICHT ZAUDERN, ZEICHNEN!
Bereits 224 Theologieprofessorinnen und -Professoren haben das Memorandum "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" unterzeichnet! Auch Sie können nun diesen "Aufruf zum Dialog" online unterstützen! Es geht nicht nur um den Zölibat, viele UNSERER Anregungen und Forderungen werden darin aufgegriffen! Weitere Informationen auf unserer Seite weitere Links 


07.02.2011 - Wir haben unsere Seiten etwas umgestaltet, Sie finden nun unsere Aktionen und
mögliche Re-Aktionen auf genau dieser Seite.

04.02.2011 - in der WDR-Lokalzeit aus Bonn gab es folgenden Beitrag zur Bonner Situation: 
"Abstimmung mit den Füßen" (...Bonner Katholiken hatten es nicht leicht... ), Beitrag von C. Siepmann
Links zu den einzelnen Beiträgen:
Proteste "Pro Pater Innozenz" [00:20 min], Kirchenaustritte Bonner Katholiken [02:40 min], Gespräch mit Studiogast Wilfried Schumacher [02:45 min]


04.02.2011 - Memorandum von 143 Theologen "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" 
Theologen aus ganz Deutschland haben einen wichtigen Reformkatalog unterzeichnet. Darin fordern Sie tiefgreifende Reformen der katholischen Kirche. Lesen Sie hier das Memorandum in voller Länge. Unter anderem heißt es darin: Christliche Gemeinden sollen Orte sein, an denen Menschen geistliche und materielle Güter miteinander teilen. Aber gegenwärtig erodiert das gemeindliche Leben. Unter dem Druck des Priestermangels werden immer größere Verwaltungseinheiten - "XXL-Pfarren" - konstruiert, in denen Nähe und Zugehörigkeit kaum mehr erfahren werden können.
 

02.02.2011 - Fastelovend im Vatikan
Papst empfängt das Kölner Dreigestirn und unser Erzbischof Joachim Kardinal
Meisner
war dabei. Aus diesem Anlass gab er dem >domradio< ein Interview in
dem er unter anderem sagte:
"... also Karneval und Kirche gehören zusammen und wenn der Karneval sich
von seinem Fundament entfernt, dann verliert er an Qualität
. ..."
Wir finden, es lohnt sich über diesen Satz nachzudenken - nicht nur bezüglich der Fundamente des Karnevals...
Links:
komplettes Interview / Domradio-Berichtseite


30.01.2011 - Pressemitteilung zum ersten Ergebnis der Unterschriftenaktion. Der apostolische Nuntius und unser Kölner Erzbischof haben auf unsere Unterschriftenaktion reagiert.
Wir begrüßen dieses erste Entgegenkommen und freuen uns über das Angebot des Stadtdechanten zum runden Tisch – in der Hoffnung, dass versöhnlichen Worten auch Taten folgen.


29.01.2011 - Wegfall der Samstagabendmesse in St. Servatius und weiterer Messen in der Gemeinde. 
Die ersten Einschränkungen des Gemeindelebens auf Grund der Personalrochade werden spürbar - eine Entwicklung, welche ausschließlich das Erzbistum zu verantworten hat und die leider ohne die Einbeziehung eines gewählten PGR zustande gekommen ist.


28.01.2011 - Aktion der Katholiken am Ennert – verbunden mit einem Autokorso von Bonn bis Köln findet am Freitag, den 4 Februar die Übergabe der Unterschriftenaktion Pro Pater Innocent im Generalvikariat Köln statt. Li
28.01.2011 - Bonner Stadtdechant lädt ein zum Runden Tisch - Link


19.01.2011 - Der Kirchausschuss von Sankt Marien ist auf Grund der aktuell nicht haltbaren Situation zurückgetreten. 
Völlig unklar ist aber nach wie vor, wie weiter in der Gemeinde verfahren wird. Denn immer weniger Gremien sind durch die Gemeindemitglieder legitimiert, ein gültiger PGR existiert praktisch nicht. 
Nach Satzung des PGR liegt es nun in der Entscheidung des Erzbischofs, wie weiter zu verfahren ist.
Hierzu ist aber bisher kein Proklamandum verkündet worden.
Wir fordern deshalb eine baldige Neuwahl des Pfarrgemeinderates!


09.01.2011 - Neues Proklamandum von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner  

 

Stimmen aus der Kath. Kirchengemeinde St.Marien und St.Servatius - Bonn Bad Godesberg | info@auch-wir-sind-gemeinde.de